Nach einer allgemeinen Definition ist ein Modul ein möglichst selbständiger Entwurfs- oder Programmbaustein mit ...
Wer die intramodulare Bindung eines Moduls maximiert, strebt nach ...
Man vermeidet deshalb ...
Wer die intermodulare Koppelung eines Moduls minimiert, vermeidet globale Variablen und parameterlose Unterprogramme. Er verbessert so nicht nur die Verständlichkeit des Moduls, sondern auch dessen Wiederverwendbarkeit. Globale Variablen führen nämlich dazu, dass Änderungen der Modulinterna (zur Entwicklungs- oder Laufzeit) auch andere Module betreffen. Eine geschickte Modularisierung wird deshalb ...
Je nach Implementationswerkzeug und Art des Projekts wird die Moduldefinition unterschiedlich ausfallen: Ein weiterer programmiersprachlicher Begriff bezeichnet zum Beispiel eine Einheit von Bezeichner und Anweisungen als Modul. Module in diesem Sinn wären alle Unterprogramme und sogar alle Sprungmarken mit den dazugehörigen Anweisungen. Eine engere programmiersprachliche Definition versteht unter einem Modul hingegen jede Einheit aus einem extern aufrufbaren Bezeichner und getrennt übersetzbaren Anweisungen. Ein Modul in diesem Sinn wäre zum Beispiel jedes getrennt kompilierte Unterprogramm, das unter seinem Bezeichner (und allfälligen Parametern) von einem anderen Programm aufgerufen werden kann.